Geschichte

Die deutschen Büchereien in Nordschleswig entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst in den Städten, später auch im ländlichen Bereich meist in Verbindung mit den örtlichen Schulen. Nach 1920 baute die Deutsche Volksgruppe unter dem Dach des Wohlfahrts- und Schulvereins ihr eigenes Bibliothekswesen auf und brachte es bis zum Ende des 2. Weltkriegs auf insgesamt 71 Büchereien. Nach Ende des 2. Weltkriegs musste das Büchereiwesen völlig neu aufgebaut werden. 1949 erfolgte die Gründung des Verbandes Deutscher Büchereien Nordschleswig. Die neue Zentralbücherei und Büchereizentrale Apenrade konnte 1967 in Anwesenheit von Minister Herbert Wehner eingeweiht werden. 1984 wurde der Anbau in Betrieb genommen.

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